Der (eigene) Geschäftsplan

Warum eigentlich ein Geschäftsplan?

Der Businessplan (Geschäftsplan) gibt immer einen Ausblick auf die unternehmerischen Planungen für die nächsten 3 Kalenderjahre. Ein Betrieb, der bereits seit mehreren Jahren seine Geschäftstätigkeit durchführt, weiß in welchen Monaten es volle Auftragsbücher gibt und wann die Auftragslage nicht so gut ist. Danach kann er handeln, ggf. seine Aktivitäten frühzeitig steigern, Personal einstellen oder in Kurzarbeit zu schicken, sein Warenlager aufstocken oder seinen Warenbestand reduzieren.

Immer dann, wenn ein Unternehmen zusätzlichen Kreditbedarf hat, gehört der überarbeitete Geschäftsplan genau so zwingend zum Bankgespräch dazu, wie der Unternehmer selbst auch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer oder Inhaber. Nur in der Kombination aller notwendigen Unterlagen und der Person kann die Bank eine Entscheidung über das Go oder die Ablehnung des Kredits treffen.

Warum benötigt der Gründer eines Unternehmens ohne Kreditbedarf aber zwingend den Geschäftsplan?

Zunächst benötigt der Gründer auch einen Überblick über sein Vorhaben. Dieses kann er selbst am besten dann beurteilen, wenn er sich mit seinen zukünftigen Plänen knallhart auseinandersetzt. Im Ergebnis seiner selbst gesteckten Ziele kommen dann zum Schluss Zahlen heraus, die ihm Auskunft darüber geben, ob seine Planung eine “Liebhaberei” ist oder er von dem Gewinn (Ertrag abzgl. Kosten) anschließend auch leben kann, wenn er die gesteckten und geplanten Ziele auch tatsächlich umsetzt.

Ausserdem erhalten viele Existenzgründer finanzielle Förderungen von staatlichen Stellen, z.B. einen Gründungszuschuss oder ein Einstiegsgeld von der Agentur für Arbeit oder können Beratungsleistungen der KFW in Anspruch nehmen. Länderprogramme können ggf. möglich sein oder auch Mikrokredite, die überschaubar bleiben. Auch hierfür wird generell ein Geschäftsplan benötigt, der die Planungen des Gründers exakt erkennen läßt.

Für Existenzgründer ist es aber selbst sehr schwierig zu wissen, ob die geplanten Zahlen tatsächlich zu realisieren sind oder er unbewußt aus einem 24 Stunden Tag schließlich einen unmöglichen 36 Stunden Tag macht.

Als Partner/in erarbeiten wir gern mit Ihnen zusammen Ihren Geschäftsplan und zeigen Ihnen gleichzeitig, wie sie diesen im Soll/Ist Verhältnis überpüfen und aktualisieren können.

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